Krieg und Frieden am 30. September 2012

Am Sonntag, 30. September 2012, zeigten wir in Zusammenarbeit mit Kino „Scala“ in Werder/Havel Krieg und Frieden („Woina i mir“, UdSSR 1965-67).

Zu sehen war die 4-teilige Mosfilm-Produktion zum 200. Jahrestag der Invasion Napoléons in Russland in 70mm-Kopie, auf Orwocolor-Material (leichte Gebrauchsspuren, ohne Farbschwund), in der DEFA-Synchronisation und mit 6-Kanal-Stereo-Magnetton. Der Film hatte seinerzeit in Ost und West gleichermaßen hohen Zuspruch, 1968 den Oscar für den besten fremsprachigen Film erhalten und gilt bis heute als „teuerster Film der Geschichte“.

Der Ablauf:

  • 13 Uhr: Teil 1 „Andrej Bolkonski“
  • 16 Uhr: Teil 2 „Natascha Rostowa“
  • 18 Uhr: Teil 3 „Borodino 1812“
  • 19:30 Uhr: Teil 4 „Pierre Besuchow“

Einführung: Jean-Pierre Gutzeit (Vereinsvorsitzender Kinomuseum Berlin e.V).

Zur Spielstätte

Das Kino Scala eröffnete im Juli 1941 als Fontane Lichtspiele und wurde 2002 von Knut Steenwerth erworben. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde über die Jahre nur unwesentlich verändert. Der Saal mit 170 Plätzen besitzt eine Bühne sowie sechs Logen. Nach Rekonstruktionsarbeiten wurde das Kino im November 2003 wieder eröffnet. Eine Panoramabildwand, deren Durchwölbung den Effekt der Vertiefung ins Filmgeschehen begünstigt sowie eine aufwendige Tonanlage mit mehreren Digitaltonsystemen lassen den Kinobesuch zum Erlebnis werden. Das Programm ist auf Arthouse-Programm und Familienunterhaltung ausgerichtet. Dem Filmprogramm angegliedert wurde ein Service-Konzept, das sich von einer „Massenabfertigung“ unterscheiden möchte. Außerdem werden im Autorenlesungen und Musikveranstaltungen abgehalten.